Freimaurerischer Bibliotheksverein e.V.

Satzung

 §1

Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen „Freimaurerischer Bibliotheksverein e.V.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Hannover und ist im Vereinsregister des

Amtsgerichts Hannover unter der Nummer VR 4539 eingetragen.

 §2

Zweck des Vereins

1. Der Zweck des Vereins ist, die Sammlung freimaurerischer Literatur in der

Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (Niedersächsische Landesbibliothek)

Hannover auszubauen, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die

wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Freimaurerei zu fördern und so

das Verständnis für Brüderlichkeit, Toleranz und Völkerverständigung zu

wecken und zu vertiefen. Dies soll insbesondere erreicht werden durch die

Unterstützung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek bei der Wahrnehmung

ihrer Aufgaben als öffentliche wissenschaftliche Bibliothek .

2. Übernahme oder Erwerb zugunsten der Sondersammlung freimaurerischer

Literatur für die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Hannover

a) von geeigneten Stücken aus Bibliotheken von Logen oder deren Mitgliedern

b) von Logen-Archiven oder wichtigen Dokumenten daraus.

3. Erfassung und Beratung von Besitzern freimaurerischer Bibliotheken und

Sammlungen.

4. Sicherstellung der Benutzung des übernommenen Materials durch die Gottfried

Wilhelm Leibniz Bibliothek , entsprechend der für sie jeweils gütigen

Benutzungsordnung.

5. Durchführung und Förderung von freimaurerischen Ausstellungen.

6. Die Mittel des Vereines setzen sich zusammen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden

Stiftungen, Zuschüssen und sonstigen Zuwendungen.

 §3

Gemeinnützigkeit

1. Der Verein dient ausschliesslich wissenschaftlichen und kulturellen Zwecken im

Sinne der 51ff Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Eventuelle

Gewinne dürfen nur für die satzungsmässigen Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder

auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigen wirtschaftlichen Zwecke. Die

Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden, Auflösung des Vereins oder dessen

Aufhebung nicht mehr als etwa geleistete Einlagen zurück erhalten.

3. Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des

Vereins fremd sind oder durch unverhältnismässig hohe Vergütungen

begünstigen.

 §4

Mitgliedschaft und Beiträge

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person, sowie jede

Personengemeinschaft werden, die sich im Sinne der Ziele des Vereins betätigt.

2. Die Mitglieder sind verpflichtet, einen jährlichen Mindestbeitrag zu zahlen,

dessen Höhe, auf Vorschlag des Vorstandes, von der Mitgliederversammlung

festgesetzt wird.

3. Der Beitrag ist im 1.Quartal eines jeden Geschäftsjahres zu zahlen. Der Betrag

sollte per Bankeinzug erhoben werden.

 §5

Beginn und Ende der Mitgliedschaft

1. Für die Aufnahme ist eine schriftliche Anmeldung an den Vorstand des Vereins

zu richten. über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

2. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder Austritt. Der Austritt ist schriftlich zu

erklären und nur zum Ende des Geschäftsjahres zulässig. Der Austritt muss bis

zum 30.9. des jeweiligen Jahres erklärt werden.

3. Ferner erlischt die Mitgliedschaft durch Ausschluss. Der Vorstand kann ein

Mitglied ausschliessen, wenn es durch sein Verhalten die Ziele und die Arbeit des

Vereins geschädigt hat. Vor dem Ausschluss ist das Mitglied zur Stellungnahme

aufzufordern. Das Mitglied kann gegen den Ausschluss innerhalb von 4 Wochen

Einspruch erheben. über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.

 §6

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

der Vorstand und

die Mitgliederversammlung.

Sämtliche Organe des Vereins führen ihr Amt ehrenamtlich.

 §7

Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus mindestens fünf natürlichen Personen der/dem ersten,

zweiten und dritten Vorsitzenden, der/dem Schatzmeister/in und der/dem

Schriftführer/in.

2. Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von vier Jahren von der

Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Vorstand im Sinne des

26 BGB sind die/der erste Vorsitzende gemeinsam mit einem weiteren

Vorstandsmitglied. Sie vertreten den Verein nach aussen.

3. Aufwendungen zur Ausübung des Vorstandsamtes können erstattet werden. Die

Vorstandsmitglieder können eine im Verhältnis zu ihren Aufgaben angemessene

Entschädigung erhalten.

4. Der Direktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek nimmt an den

Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil. Er kann sich durch einen von

ihm beauftragten Angehörigen der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek vertreten

lassen.

5. Die/der Vorsitzende beruft den Vorstand nach Bedarf oder auf Antrag ein. Zur

Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist die Anwesenheit von mindestens 2

Vorstandsmitgliedern erforderlich. Schriftliches Verfahren – Umlaufverfahren -

ist zulässig. Die auf den Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse werden

protokolliert und sind von der/dem Vorsitzenden und einem weiteren

Vorstandsmitglied zu unterzeichnen. Die Beschlüsse werden mit einfacher

Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des

Vorsitzenden.

6. Die /der Ehrenvorsitzende nimmt mit beratender Stimme an den

Vorstandssitzungen teil.

 §8

Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist für alle Entscheidungen zuständig, für

die nicht ein besonderes Organ eingesetzt ist.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich während der

ersten Jahreshälfte statt. Auerordentliche Mitgliederversammlungen

werden vom Vorstand nach Bedarf oder auf Verlangen der

stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich , unter

Angabe der Tagesordnung, mit einer Frist von mindestens zwei Wochen.

4. Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Dieses

gilt auch für juristische Personen und Gesellschaften. Stimmübertragung

auf Mitglieder ist zulässig.

5. Die Mitgliederversammlung beschliesst mit der Mehrheit der abgegebenen

gültigen Stimmen.

6. Für Satzungsänderungen ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden

stimmberechtigten Mitglieder notwendig. Die Satzungsänderung wird erst nach

Eintragung in das Vereinsregister wirksam. Eine beabsichtigte Satzungsänderung

ist spätestens, zusammen mit der Tagesordnung, an die stimmberechtigten

Mitglieder zu versenden.

7. Jede ordnungsgemäss einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

Die Sitzungen der Mitgliederversammlung werden von einer/ einem Vorsitzenden

des Vorstandes geleitet. über Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse sind

Niederschriften anzufertigen. Sie sind von der/dem Versammlungsleiter und

der/dem Protokollführer/in zu unterzeichnen.

8. Jedes Mitglied hat das Recht, Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen.

Anträge, die sich auf eine Ergänzung der Tagesordnung beziehen, müssen

spätestens drei Tage vor Beginn der Mitgliederversammlung beim Vorstand

eingegangen sein. Über eine Ergänzung der Tagesordnung entscheidet die

Mitgliederversammlung

9. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

a) die Berufung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes einschliesslich

der Rechnungsprüfer

b) die Entgegennahme des Jahresberichtes der/des Vorsitzenden,

c) die Abnahme der Jahresrechnung und des Prüfungsberichtes,

d) die Erteilung der Entlastung oder deren Verweigerung,

e) die Satzungsänderung,

f) die Festsetzung der Beiträge,

g) die Wahl von Ehrenvorsitzenden und Ernennung von Ehrenmitgliedern,

h) Entscheidung über Einsprüche gegen den Ausschluss eines Mitgliedes durch

den Vorstand

i) die Auflösung des Vereins.

 §9

Rechnungsprüfer

1. Die beiden Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die

Dauer von vier Jahren gewählt. Sie haben die Aufgabe, die Geschäftsführung des

Vereins auf ihre Ordnungsmässigkeit hin zu überprüfen, wozu ihnen vom

Vorstand Einsicht in alle Vereinsunterlagen zu gewähren ist.

2. über das Prüfungsergebnis ist ein schriftlicher Bericht anzufertigen. Das

Ergebnis ist mit dem Vorstand zu erörtern. Es wird der Mitgliederversammlung

vorgelegt, die über die Genehmigung entscheidet.

 §10

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 §11

Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur von der, zu diesem Zweck einberufenen,

Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der stimmberechtigten

Mitglieder beschlossen werden. Der Antrag ist mindestens von 1/3 der

Mitglieder oder vom Vorstand zu unterzeichnen und muss sechs Wochen vor

dem Zusammentritt der Versammlung eingereicht sein.

2. Der Antrag ist sämtlichen Mitgliedern zu übersenden. Die Ladungsfrist beträgt

mindestens sechs Wochen. Die Abstimmung kann schriftlich erfolgen. Falls die

Mitgliederversammlung nicht anders beschliesst, sind die/der 1.Vorsitzende und

die/der Schatzmeister/in die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.

Dieselbe Regelung gilt auch, wenn der Verein aus einem anderen Grunde

aufgelöst wird oder wenn er seine Rechtsfähigkeit verliert.

3. Das bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines

bisherigen Zweckes vorhandene Vermögen fällt an die Gottfried Wilhelm Leibniz

Bibliothek, die es im Sinne des Vereinszweckes zu verwenden hat.

Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover

am 15.November 2010 unter VR 4539